Einführung
Das Theravada kennt 10 Paramis, Vollkommenheiten, die zur Buddhaschaft führen, diese sind jedoch nur in zwei apokryphen Texten aufgeführt, im Buddhavamsa und im Caiya-Pitaka
Man kann das Dana auf verschiedene Arten untersuchen
1. nach dem Empfänger1. Dana nach dem Empfänger
2. nach der Art der Gabe
3. nach der Art und Weise des Gebens
4. und nach der Motivation des Gebenden
(a) Wohltätigkeit beginnt zuhause. Die Betonung liegt aber für den Mahayanist auf dem Wort „beginnt“. Alle fühlenden Wesen sind für ihn ein Ziel, denn jedes Wesen ist in einem seiner unendlich vielen Leben sein Vater oder seine Mutter gewesen. Für den Laien-Bodhisattva sind hier seine wirklichen Familienmitglieder zu nennen. Der Mönch fühlt für die Laien die ihn unterstützen die gleiche Dankbarkeit wie für seine Eltern, seine Schüler liebt er wie seine Söhne und alle fühlenden Wesen betrachtet er als seine Freunde.a. Freunde und Verwandte
b. Arme, Kranke, Hilflose, Bedürftige
c. Den Mitgliedern der Sangha
(b) Der Bereich der Bedürftigen, Hilflosen, Armen und Kranken wird in den meisten zivilisierten Ländern und in allen höheren Religionen mit Spenden bedacht. Im Gegensatz zu den semitischen Religionen werden im Buddhismus jedoch nicht nur Menschen bedacht, sondern auch Tiere. Der erste buddh. Kaiser Indiens, Asoka, richtete daher Krankenhäuser für Menschen und Tiere ein. Auch das Freilassen von Vögeln und Schildkröten gehört zur buddhistischen Tradition.
(c) Das Dana für die Mitglieder der Sangha gehörte zur indischen Sitte des sramana-brahmana, der Unterstützung umherziehender spiritueller Menschen. Dabei war es üblich nicht nur die Anhänger der eigenen Schulrichtung zu unterstützen. Traditionell waren die Mönche und Nonnen darauf angewiesen, ihre Grundbedürfnisse durch Dana zu decken, also Nahrung, Kleidung, Obdach und Medizin.
2. nach der Art der Gabe
Aber ein anderes Sutra führt auch aus, dass materielle Hilfe nicht genug ist: Lebende Wesen sind nicht letztendlich durch materielle Dinge glücklich zu machen, sie sind unglücklich aufgrund ihres unvollkommenen Handelns, aufgrund ihrer Natur. Die beste Art Menschen zu helfen, ist ihre Ethik zu stärken.- Nahrung für die Hungrigen
- Getränke für die Durstigen
- Kleidung für die Frierenden
- Erfrischung für die Schwitzenden
- Medizin für die Kranken
- Was eben gebraucht wird: Kutschen, Pferde, Boote, Ausrüstungsgegenstände, wertvolle Materialien, Juwelen,
den eigenen geliebten Sohn oder ein Königreich
Die Gabe der Furchtlosigkeit ist eine spezifisch buddhistische Konzeption. Letztendlich können wir Furchtlosigkeit nur dann überwinden, wenn wir unsere Ichbezogenheit aufgeben. Absolute Furchtlosigkeit ist gleichbedeutend mit Erleuchtung.
Zur Entwicklung von Furchtlosigkeit gehören auch solche Praktiken, wie nächtliche Meditation auf Leichenfeldern oder die zehn Leichenfeldbetrachtungen in der Meditation.
Eine typische Anwendung von der Gabe der Furchtlosigkeit ist die Asylgewährung.
Die Gabe der Erziehung ist aus zwei Gründen aufgeführt. Einerseits ermöglicht es den Individuum so seine Rechte und Pflichten in einer Gesellschaft wahrzunehmen. Andererseits ist ein gewisses Maß an Allgemeinbildung nötig, um praktizieren zu können. Es geht also nicht um ein abstraktes Bildungsideal, sondern um eines das vom Ziel her, vom Aspekt der Befreiung her gedacht ist.
Leben und Glieder
Es gibt sowohl in den Jatakas als auch im Mahayana massenweise Geschichten von der Selbstaufopferung zugunsten dritter.
Gehen wir jedoch in aktuelle
Bezüge
- Knochenmarkspende
- Spende einer Niere
für den Bruder
- Der katholische Priester,
der im KZ statt eines jüdischen Familienvaters in den Tod ging.
Verdienste
Da der Bodhisattva Erleuchtung um Wohle aller anstrebt, möchte er nicht die „eigenen Verdienste“ für ein vorzeitiges Einehen ins Parinirvana haben. Entscheidend ist, dass wenn wir die Mauer zwischen Selbst und Ander einreißen, unsere Verdienste allen Wesen zugute kommen. In unserer Puja gibt es einen Abschnitt „Abgabe der Verdienste und Selbsthingabe“.
Gabe der Lehre
Alle buddhistischen Richtungen sind sich darin einig, dass Dharma-Dana, Gabe der Lehre, die höchste Form von Dana ist.
3. nach der Art und Weise des Gebens
- mit Respekt und Ehrerbietung4. nach der Motivation des Gebenden
- frohen Herzens (Gaben ist seliger denn nehmen)
- ohne Reue
- sich nicht damit brüsten
- spontan
- keinen Unterschied zwischen Freunden und Feinden machen
- die Verhältnismäßigkeit wahren
- nicht in Robin-Hood-Manier (das Geraubte)
Nicht um Verdienste zu
erwerben oder für die eigene Befreiung. Wenn er es mit Prajna macht
ist es transzendentes Geben, andernfalls mondänes. Beim mondänen
Dana nimmt der Gebende sich selbst, den Beschenkten und die Gabe wahr.
Im transzendenten Geben ist der Akt des Gebens, die Gabe, der Geber und
der Beschenkte nicht getrennt voneinander.
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